AKTUELL
Unsere Tochter Pia ist am 14. August
2010 in Pünderich zur neuen Weinkönigin gekrönt worden.

Weitere Bilder sehen Sie hier in unserem
Fotokalender 2010.
Neu: Unser Foto-Album "Weinbau
anno dazumal"

Fotokalender 2012
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| Januar:
In unserem Weingut wird seit über 20 Jahren der Sekt nach
dem traditionellen Flaschengärverfahren hergestellt: Ein
leckerer Riesling oder Weißburgunder Sektgrundwein wird
mit ein wenig Zucker und Hefe versetzt, in die Sektflaschen
gefüllt und mit Kronenkorken verschlossen. Nun gärt
er auf der Flasche und entwickelt dabei 4 –6 bar Druck.
Frühestens nach 9 Monaten werden die Sektflaschen kopfüber
auf Rüttelpulte gestellt und „ abgerüttelt“.
Durch tägliche Drehung der Flaschen rutscht die Hefe innerhalb
ca. 20 Tagen in den Flaschenhals. Anschließend können
wir Degogieren ( Enthefen). Beim Öffnen spritzt die Hefe
durch den Flaschendruck heraus. Der Sekt wird mit einer Dosage
wieder vollgefüllt, verkorkt und agraffiert. Nach einer
kurzen Lagerung von einer Woche ist die Versektung beendet
und trinkfertig.
Genossen werden sollte die prickelnde
Lust bei ca. 6 – 8° C. So kommen die Feinperligkeit und
das Bukett voll zur Geltung.
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Fotokalender 2011
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| Januar:
Winter und Hochwasser an der Mosel
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Fotokalender 2010
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| Januar:
Winterruhe im Weinberg
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Fotokalender 2010
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| Januar:
Winterruhe im Weinberg
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Februar: Rosenmontagszug in
Pünderich
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März: Rebarbeiten und
Jungweinprobe
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August: Krönung unserer
Tochter Pia zur neuen Weinkönigin
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September: Zur Arbeitsentlastung arbeiten wir in diesem Herbst mit einem neuen Trauben-Abladesystem. Dabei kˆnnen die gelesenen Trauben mit weniger kˆrperlicher Anstrengung in die Weinpresse geladen werden.
Foto mit den Trauben: Die Rieslingtrauben kˆnnen noch einige Tage reifen, um ihr tolles Aroma zu entwickeln.
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Fotokalender 2009
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April: Frühlingserwachen
im Weinberg
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Mai: Neupflanzung einer Weinbergsparzelle
mit Riesling. Unser Praktikant aus Georgien: Lasha (der Junge
mit der orangen Jacke). Er wird ein halbes Jahr lang in unserem
Weingut Erfahrungen im ökologischen Weinbau sammeln.
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| Juni: Duch das
feucht warme Klima und die extremen Gewitter, mit viel Regen,
ist ein massiver Befall von Peronospora an den Blättern
und Trauben aufgetreten. Wir hoffen, dass sich der Ernteausfall
in Grenzen hält .Aber noch ist keine Besserung in Sicht.
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| Juli: Pünderich
ist um ein schönes Ausflugsziel reicher; den neuen Prinzenkopf
Aussichtsturm. Die Weinmajestäten von Pünderich waren
natürlich auch bei der Einweihungsfeier dabei. Vom Turm
aus bietet sich dem Wanderer ein überwältigender Ausblick
über die große Moselschleife und die umliegenden
Moselweinorte.
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| August: Bild 1:
Bald ist es so weit! Nur noch wenige Wochen bis zur Weinernte.
Die Trauben reifen in der Spätsommersonne.
Bild 2: Die Riesling Junganlage vom Frühjahr ist sehr gut
gewachsen. Die Reben hatten im Laufe der letzten Monate genug
Sonne und Feuchtigkeit, um sich gut zu entwickeln.
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| September und
Oktober: Herbstimpressionen der Weinlese
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Herrlich erfrischend… der
2008er Jahrgang
Diese Aussage machte ein Weinhändler
aus Berlin, der vor Kurzem in unserem Keller die 2008er Jungweine
als Fassprobe probierte.
Und recht hatte er. Nach den
sehr guten letzten Jahrgängen in denen uns die Natur hohe Mostgewichte
bescherte, aber damit verbunden auch hohe Alhoholwerte, ist der 2008er
Wein anders. Er ist mit seiner lebendigen „frischen“ Säure
und moderatem Alkoholgehalt ein typischer Moseljahrgang.
Auch international ist der Trend
nach fruchtigen leichten Weißweinen festzustellen. Das fällt
den südlichen Weinbauregionen durch den Klimawandel immer schwerer.
Hier können wir an der Mosel mit unseren fruchtigen Rieslingweinen
richtig auftrumpfen.
Um diesem Trend gerecht zu werden, haben wir uns entschlossen, eine
neue Weinlinie zu kreieren; einen leichten, aber auch ganz durchgegorenen
Riesling Kabinett.
Er trägt den sinnigen Namen
Nature 1
Nature: für Spontangärung mit natürlichen
Hefen. 1: für den geringen Restzucker
Wir freuen uns, das wir Ihnen jetzt den Nature 1 und unsere neuen
2008er Weine präsentieren können.
2008 Rivaner Classic
1l ( 08/02 )
Klarer fruchtiger Rivaner. Prickelnd frischer Sommerwein!
2008 Weißburgunder
Qualitätswein trocken ( 08/03 )
Charmanter Wein mit filigraner Säure. Kein Bombastrock sondern
Beat und Swing!
2008 Spätburgunder Rose´ trocken ( 08/04 )
Für die heißen Tage 2009 eignet sich dieser schlanke und
rassige Rose´. Eine leichte Erdbeernote belebt die Zeit.
2008 Nature 1 Riesling
Kabinett trocken ( 08/06 )
Unsere neue Riesling-Innovation. Spontangärung und absolut durchgegoren;
die nackten Tatsachen des Riesling – einfach Nature 1
2008 Pündericher
Marienburg Riesling Kabinett trocken ( 08/07 )
Erfrischendes aus der Lage Marienburg; Zitrus und Grapefruit im Duft,
rassige Säure,
sehr leichtfüßig, aber fein.
2008 Pündericher
Marienburg Riesling Spätlese trocken ( 08/08 )
Mango und Birne lockt die Nase; anregend, wie ein kühler Gebirgsbach.
Die Marienburg verschafft wunderbare Trinkfreude.
2008 Alte Reben Riesling Spätlese
trocken ( 08/10 )
Da ist sie wieder, die Schiefermineralik. Jedes Jahr setzt dieser
Wein Akzente. Vibrierender, dunkler Riesling mit viel Kräuterwürze.
2008 Pündericher Nonnengarten
Riesling Spätlese** trocken ( 08/09 )
Jedes Jahr kämpfen unsere Lagen Marienburg und Nonnengarten gutsintern
um die 2 Sterne, also unser „Großes Gewächs“.
Wie im letzten Jahr kann auch diesmal der Nonnengarten punkten. Er
bildet den Gipfel an Fülle, Dichte und Wahnsinn im trockenen
Bereich, den wir im Keller haben. Mit jedem Schluck eröffnen
sich dem Genießer neue aromatische und geologische Tiefen.
2008 Reiler Goldlay Riesling
Spätlese** mild ( 08/11 )
Achtung ausleseverdächtig! Ein Wein von jungen Reben ( 4-6 Jahre
alt ) mit geringem Ertrag. Die Trauben konnten wir sehr lange reifen
lassen. Entstanden ist eine Supernova im Glas, die aus einer fernen
Galaxie strahlt. Mit einer tollen Aromatik nach exotischen Früchten,
die man minutenlang einatmen möchte. Sehr ausdrucksstarker Riesling
mit atemberaubender Brillianz.
Zwei Weine liegen noch im Fass. Unser
Heartbreak und Pündericher Marienburg Riesling Classic. Sie sind
nach den Osterfeiertagen wieder im Verkauf.
Viel Spaß beim Probieren
Jutta und Frank Brohl
P.S.: Um unsere Weine auch optisch aufzuwerten, haben wir die 2008er
Weine mit einem neuen Etikett ausgestattet. Wir sind begeistert vom
neuen Qutfit!



Herbst 2008: Bilder von der Weinlese
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Kundenbrief Winter 2008 vom 1. Dezember
2008
Liebe Weinfreunde,
schnell dreht sich die Zeit; schon nähern
wir uns wieder dem Jahresende.
Wir haben unsere letzten Trauben Anfang November geerntet. In diesen
Dezembertagen kehrt wieder Ruhe ins Moseltal ein. Keine Touristen
verstopfen die
Straßen, nur noch spärlich besuchen uns Weinfreunde in
Pünderich.
Aber die Zeit des Durchatmens in unserem schönen engen Tal genießen
wir auch. Denn in den letzten Monaten ist schon Einiges geschehen.
Nach der super Platzierung bei „best of riesling“ mit
unserer Nonnengarten Spätlese** trocken, hatten wir einen enormen
Zuspruch von neuen Kunden und Weinfreaks, der uns begeistert hat.
Endlich werden wir in diesem Jahr auch
im neuen Gault Millau Weinführer 2009 mit unseren Weinen ausführlich
erwähnt, was uns sehr freut und unser Ego aufbaut.
Jahrelang haben wir „dem erdverbundenen Kischern des Schiefers“
gelauscht, um unsere Weinberge und Weine zu verbessern. Das ist uns
2007 perfekt gelungen.
Aber was ist mit dem neuen Jahrgang
2008?
Noch ist es zu früh um über ihn Genaueres zu sagen, weil
im Keller noch ein großer Teil Riesling am Gären ist. Aber
es werden ein wenig leichtere und elegantere Weine, als in den vergangenen
Jahren.
Einige Winzerkollegen ziehen schon hektisch
die ersten 2008er Weine auf die Flasche.
Wir sehen das wesentlich entspannter und lassen unseren Weinen die
Zeit die sie brauchen, um sich zu finden und das Qualitätspotential
was in ihnen steckt voll zu entwickeln.
Viele Grüße von der entspannten
Mosel

Unsere Tochter ist Weinprinzessin
Unsere Tochter Pia ist für die
Jahre 2008-2010 in Pünderich Weinprinzessín.
Das Foto entstand auf der Weinkirmes in Pünderich im August 2008.
Pia steht links neben der Weinkönigin Sarah I, rechts die Weinprinzessin
Annika.
Frühsommer 2008: Wiederaufbau
der Weinbergslage Rosenberg:
Das Pflanzen der Rieslingreben
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Frühjahr 2008: Wiederaufbau der Weinbergslage Rosenberg
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Wiederaufbau der klassischen Rieslingsteillage „Rosenberg“
Liebe Weinfreunde,
seit einiger Zeit gibt es an der Mosel eine Rückbesinnung zur
Bewirtschaftung der klassischen Steillagen, in denen seit Jahrhunderten
die besten Weine wachsen.
Auch wir bewirtschaften einen Teil
der „Pündericher Marienburg“, die nicht wie der Rest
vor 20 Jahren flurbereinigt wurden. Dieser Weinberg, der den Katasternamen
„Rosenberg“ trägt, liegt oberhalb des Eisenbahnviaduktes
auf der anderen Moselseite gegenüber von Pünderich.
In der Südostlage mit seinem roten
Schieferboden wachsen Jahr für Jahr mit unsere besten Rieslingweine.
Die Weinberge sind nur über Weinbergspfade zu erreichen. Alle
Arbeiten werden per Hand erledigt, die Trauben im Herbst auf dem Rücken
herausgetragen.
Leider scheuten sich die meisten Winzer
im Ort diese Weinberge weiter zu bewirtschaften und haben eher in
die flachen Lagen investiert. So sind über die Jahre einige Weinberge
der Brache zum Opfer gefallen und alte Weinbergsmauern stürzten
ein.
Seit 3 Jahren haben wir gemeinsam mit
einigen wenigen Winzern entschieden diese klassische Weinbergslage
wieder auferstehen zu lassen.
Mit Unterstützung der Landesregierung
wurden Brachen gerodet, die Mauern saniert, Weinbergspfade verbreitert
und zwei Einschienenbahnen in die Weinberge gebaut.
Nun können wir mit unserer kleinen Weinbergsraupe direkt in den
Weinberg fahren. In diesem Jahr werden wir auf einem Teil der Fläche
einen neuen Weinberg mit Riesling anpflanzen und hoffen dort in einigen
Jahren wieder Spitzenweine zu erzeugen.
Im bestockten Altbestand unserer Fläche
werden zurzeit die alten Weinbergsmauern repariert, damit wir auch
die nächsten Jahre den Weinberg vernünftig bewirtschaften
können.
Frühjahr 2007: Abfüllung
und Weinbergsarbeiten
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Kundenbrief Frühjahr 2007
Liebe Weinfreunde,
die ersten Augen der Reben fangen an zu schwellen. In den guten, windgeschützten
Mauernischen der Marienburg sieht man schon, wie sich die ersten Blättchen
entfalten.
Immer eher erwacht nach dem Winter im Frühling die Natur. Winter?
Der ist in diesem Jahr quasi ausgeblieben. Klimawandel ist zurzeit
in aller Munde. Medien und Parteien nehmen sich dem Thema hektisch
an. Wir, die jedes Jahr mit der Natur arbeiten und davon abhängig
sind, spüren diese Veränderung schon sehr lange. Durchgegorene
Spätlesen hatten vor 15 Jahren einen Alkoholgehalt von 11bis
höchstens 12% vol. Heute sind das, bedingt durch die warmen Sommer,
sehr ausgereifte Weine mit 13 – 14%. Wir werden sehen, wie die
Entwicklung für die Weinqualität hier an der Mosel weitergeht.
Auch der letzte Jahrgang 2006, den wir die letzten Wochen auf die
Flasche gezogen haben, ist wieder sehr gut. Gerade kräftige Spät-
und Auslesen krönen die Spitze und auch die „normalen“
Weine können sich schmecken lassen.
Fotos vom Muschelessen in unserem Weinberg
der Alten Reben.
Das Muschelessen fand anlässlich
eines Besuchs unserer niederländischen Weinkunden statt. Sie
reisten mit den Besitzern und dem Koch Roy te Beek aus dem Restaurant
Kasteel Elsloo Limburg Holland an. Die Muscheln wurden im Weinberg
zubereitet und bei einem guten Glas Wein Riesling Spätlese Alte
Reben verkostet. Einfach lecker!
Muschelessen Winter 2007
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Herbst Bilder 2006
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Kundenbrief November 2006
Liebe
Weinfreunde,
Buh, es ist geschafft; 4 Wochen ohne Unterbrechung haben wir im Oktober unsere Trauben eingefahren. Aber es hat sich gelohnt. Angefangen vom einfachen Rivaner bis hin zur Riesling.
Beerenauslese konnten wir alles ernten, ?die ganze Bandbreite eines Topjahrgangs“, einfach traumhaft. Nach einem fiesen August hätten wir uns das nicht träumen lassen. Doch ein guter September und ein herrlicher Oktober hat uns Winzer an der Mosel in die Karten gespielt.
Die Ernte musste jedoch schnell gehen, denn die hochreifen Trauben und das warme Herbstwetter waren prädestiniert für den Edelfaulpilz Botrytis. Er ist Voraussetzung für edelsüße Weine, aber für trockene, durchgegorene Weine nur in Maßen gewollt. Auch die geerntete Menge Most ist für unsere Verhältnisse bei dieser Qualität sehr gut.
Alles in Allem ein sehr gutes Weinjahr 2006 auf dessen Weine wir uns jetzt schon freuen können.
Seit September haben wir wieder einen Auszubildenden in unserem Weingut.
Michael Fiebrich ist 28 Jahre alt, kommt aus der Eifel und hat schon eine Lehre bei einem Ökobauernhof absolviert. Nun möchte er einen Einblick in die Geheimnisse des Weinbaus bekommen. Wir wünschen ihm dabei viel Glück und Spaß.
Mit herbstlichen Grüßen von der Mosel
Jutta und Frank Brohl
Sommer Bilder 2006
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Kundenbrief Mai 2006
Liebe
Weinfreunde,
nach dem langen Winter ist es ein Genuss,
der Natur im Weinberg zuzusehen, wie die warmen Sonnenstrahlen das
Leben erwachen lassen. So langsam blühen die ersten Blumen und
Sträucher und der Saft schießt beim Binden in die Reben.
Aber auch im engen Moseltal sind die
Auswirkungen der Globalisierung spürbar. So wurde unlängst
ein Handelsabkommen für Wein von der EU mit den USA unterzeichnet.
Monatelang wurde gerungen, um „Zusatzstoff“ und Weinbereitungsmethoden.
Die eine Seite fordert Holzspäne für Rotweine, um das Barrique
oder Eichenbukett zu vereinfachen. Ein paar Hände voll Eichenspäne
und „gut ist`s!?“ Es wird gerangelt über Säurezusatz,
Mostkonzentration, Wasserzusatz für dicken alkoholischen Wein
usw. Das der Begriff von „Kunstwein“ durch die Medien
geistert ist dann sehr verständlich.
Wir stellen uns die Frage: Ist Wein
nur noch Designfood oder Coca-Cola? Eigentlich könnten wir uns
als Ökowinzer über solche Diskussionen, die bis zum Verbraucher
gelangen freuen, da alle diese Dinge von unserem Verband (BÖW)
verboten sind. Wir als Weingut denken, dass Wein aus reifen Trauben
hergestellt werden sollte. Aber diese Diskussionen schaden allgemein
dem Kulturgut Wein und verunsichert die Verbraucher. Wein einkaufen
ist Vertrauenssache und wir möchten Ihnen noch längere Zeit
unverfälschte Ökoweine anbieten.
Auch an unserem Weingut gehen Neuerungen
nicht ganz spurlos vorbei. Schon seit einigen Jahren haben wir, wie
auch andere Winzerkollegen, Probleme mit den Korken. Besonders bei
den mittelpreisigen Korken haben wir verstärkt Probleme mit Korkschmeckern,
Ausläufern oder Durchnässern, die im Extremfall bei ca.
10% liegen.
Das ist insbesondere für unsere
1l Weine nicht mehr vertretbar. Deshalb haben wir uns bei unseren
1l Qualitätsweinen für einen Schraubverschluss entschieden.
Er wird seit Jahrzehnten mit sehr guten Erfahrungen im Traubensaftbereich
eingesetzt. Unsere 0,75 l Weine werden weiterhin mit Korken versehen.
Nur beim Riesling Hochgewächs Heartbreak haben wir einige Flaschen
versuchsweise mit Edelstahlkappen versehen, um die Kundenakzeptanz
zu testen.
Besonders Verschlüsse aus Edelstahl
oder Glas sind für unsere feinfruchtigen Rieslinge ideal, weil
sie keinen Sauerstoff in den Wein lassen, die dadurch länger
fruchtig und frisch schmecken.
Auf Ihr Wohl für guten Wein!
Für weitere Fragen haben wir ein offenes Ohr.
Ihre Winzerfamilie
Nehmen Sie teil an 100-jähriger
Rieslingtradition!
Alle wollen sie alte hundertjährige
Reben, weltweit ist man heute auf der Suche nach Spitzenweinbergslagen
nach besonderen Herkünften, dem Besten, dem Individuellsten;
Herkunft ist gefragt. Dank der zunehmenden Öffentlichkeit hat
es sich in den letzten 10-20 Jahren herauskristallisiert, dass Wein
aus alten Reben in Sachen Mineralität, Dichte und Geschmack modern
geklonten Rieslingen überlegen ist. Je älter die Rebe ist,
desto tiefer gehen die Wurzeln und entziehen dem Erdreich mehr Eigencharakter.
An einem normalen Rebstock reifen 4-5 kg Trauben und an alten Reben
ca. 2 kg. Die Trauben sind dafür klein und lockerbeerig. Optimal
zum Erzeugen hochwertiger Rieslingweine.

Unsere alten Reben
Leider wurde in den 70-80er Jahren des
letzten Jahrhunderts durch unüberlegte Flurbereinigung und Neupflanzung
sehr viel dieser Weinkultur zerstört.
Nach einigem Suchen ist uns in der guten Lage „Reiler Goldlay“
ein Weinberg mit „100 jährigen wurzelechten Reben“
angeboten worden, in denen wir ein enormes Potential sehen.
Diese Reben zu erhalten und zu bewahren
ist unser Ziel an dem Sie sich gerne als Reben-und Weinpaten beteiligen
dürfen. Folgendes Angebot möchten wir Ihnen unterbreiten:
Wenn Sie einen der 100 jährigen
Rebstöcke pachten oder verschenken möchten, schicken wir
Ihnen ein Zertifikat mit dem gewünschten Namen zu. Es ist handunterschrieben
und mit Fotos von Weinberg und Rebstock versehen. Ein Namensschild
aus Schiefer wird an Ihrer Weinrebe im Weinberg befestigt.
Als Pachtzins erhält der Rebenpate 10 Jahre lang je eine Flasche
Wein „Edition alte Rieslingreben“.
Die Kosten pro Rebstock für 10
Jahre betragen 100,- Euro (für Selbstabholer), 120,- Euro bei
Versand der Patenweinflasche.
Der Rechnungsbetrag kann dann nach Erhalten
der Urkunde überwiesen werden. Bei weiteren Fragen informieren
wir Sie gerne noch näher.
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für größere Ansichten |
2004 Riesling
Hochgewächs trocken " Heartbreak"
Unser Einsteigerriesling ist ein Cuvee´aus
unseren besten Rieslingsteillagen.
Zu dem Namen Heartbreak haben wir uns von der traditionellen Rebenerziehung
an der Mosel inspirieren lassen. An einem Holzpfahl werden zwei Fruchtruten
der Rieslingrebe "herzförmig" mit Bindeweiden gegertet.
Das gewährleistet eine optimale Saftverteilung der Rebe, so das
der Austrieb im Frühjahr harmonisch und gleichmäßig
an dem Rebstock erfolgen kann.
Wenn Sie in dieser Zeit durch die Weinberge wandern können Sie
tausende Rebherzen bewundern. Den selben Saft und die Harmonie wollen
wir in unserem Riesling "Heartbreak" vereinen, sowie die
Mineralität unserer Schieferböden die diesem Wein eine unverwechselbare
Authentizität mitgeben.
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